Strava Tagebuch

Mit dem Rennen in Döhren fand am vergangenen Samstag ein weiteres traditionsreiches Rennen in Hannover statt. Trotz schwieriger Straßenverhältnisse kämpften unsere Fahrerinnen und Fahrer wieder sehr erfolgreich um die Podiumsplätze. Allen voran Silas Kuschla und Ole Geisbrecht zeigten sich in bester Verfassung, Silas fuhr dem Feld um die U15er und U17er als Solist davon und gewann so das Rennen der U15. Ole vertraute auf seinen Sprint und wurde mit dem Sieg in der U17 belohnt. Christopher Plenefisch fuhr sehr erfolgreich sein erstes Radrennen überhaupt. In der Klasse der U17 bremste er das Feld für Ausreißer Silas und ermöglichte so auch Ole seinen ungefährdeten Sprint.  Auch Jakob Fuchs gewann sein nächstes Rennen in der jüngsten Klasse der Schüler U11. Außerdem wurden Tom Luis Lehmeier und Isabell Sander in der U15-Klasse 5. und 7. Im Rennen der Senioren setzte sich René Kühnast schnell mit 6 Konkurrenten, darunter 4 U19-Fahrern, vom Hauptfeld ab und überrundete dies sogar. Auch dieses Rennen wurde im Sprint entschieden und so kam er auf einen starken 2. Rang, Michael Zwick kam im Sprint des Hauptfeldes auf den 6. Platz.

Doch nicht nur in Döhren wurde Radrennen gefahren, gleich tags darauf ging es für viele weiter nach Göttingen, zu den Landesmeisterschaften im Omnium auf der Bahn. Ole Geisbrecht setzte seine Siegesserie fort und siegte in der Gesamtwertung der U17, Jakob Fuchs gewann den Vizetitel in der U11. Außerdem holte Isabell Sander den Landesmeistertitel der weiblichen U15. Hendrik Eggers musste sich im Rennen der Männer Elite nur dem Straßen-Landesmeister Yannick Sinske geschlagen geben und errang ebenfalls den Vizemeistertitel.
Am Sonntag stand außerdem für Silas Kuschla das Rennen in Oschersleben auf dem Programm. Der Herbst nähert sich und Silas präsentiert sich immer besser in Form. Nachdem er schon in Döhren als Solist gewann, siegte er auch in Oschersleben, ihm steht also bestimmt wieder eine erfolgreiche Cross-Saison bevor. 😊
Außerdem waren die Mensching-Brüder Helge und Eike einmal mehr bei einer sportlich spektakulären Herausforderung. Beim „Gore-Tex Transalpine Run“ ging es zu Fuß über 7 Etappen quer durch die Alpen. Pro Etappe mussten durchschnittlich etwa 40-50km mit mehr als 2000 Höhenmetern über Stock und Stein zurückgelegt werden. Kein Wunder also, dass dort mehr als 30 % aller Teilnehmer garnicht das Ziel erreichen konnten. Doch die beiden schlugen sich wacker und ignorierten gekonnt ihre blasenwerfenden, geschwollenen Füße, bis sie am Ende von über 300 Teams als 136. das Ziel erreichten. Zitat Helge: „Ich glaube ich war noch nie so kaputt, ich kann mich kaum noch bewegen…“. Und das sagt jemand, der schon die Ironman-Distanz hinter sich hat. Glückwunsch ihr beiden!

Die Saison neigt sich dem Ende, trotzdem werden wir auch nächste Woche wieder bei Radrennen am Start stehen, untere anderem beim Kleinen Preis von Buchholz. 😊