Strava Tagebuch

Bereits vor einer Woche fanden wie bereits in den vergangenen Jahren die Deutschen Meisterschaften der Jugend-Klassen bei uns in Langenhagen Kaltenweide auf der Kananoher Straße statt. Nach dem hervorragenden 4. Platz im letzten Jahr durch Jasper Schröder hatten wir in diesem Jahr (durch seinen Aufstieg zu den Junioren) keinen Kandidaten für eine sichere Top-Platzierung auf dem gut 10 km langen Kurs dabei – dachten wir jedenfalls! Doch Tom Luis Lehmeier sah das etwas anders …

Bereits gut gestartet und mit einer satten Portion Gegenwind auf dem "Hinweg" legte er nach der Wende noch einmal zu und brachte eine hervorragende Leistung ins Ziel. Mit einer Zeit von 14:18 min (Durchschnittsgeschwindigkeit gut 44 km/h) ohne Zeitfahrmaterial behielt er lange die beste Zeit des Rennens.

Als dann sämtliche Favoriten im Ziel waren wurde klar, dass es für einen fantastischen 9. Platz gereicht hatte! Herzlichen Glückwunsch Tom Luis!

 

Am gestrigen Sonntag wurden dann außerdem noch die Deutschen Meisterschaften im Bergfahren im sauerländischen Wenholtshausen ausgetragen, die zugleich das letzte Junioren-Bundesliga-Rennen des Jahres bedeuteten. Im Rennen über 100 km und gut 2200 Höhenmeter hatten unsere 4 Renner wieder einiges vor. Und es sah gut aus – nach der ersten von 8 Runden belegten unsere Fahrer im Feld vordere Platzierungen, eine vorausschauende Fahrweise ist bei möglichen Attacken schließlich immer wichtig. Leider versteuerte sich Ole Geisbrecht etwas in einer Kurve in Runde 2, was ihm einen minimalen Rückstand und somit fehlenden Windschatten einbrachte. Normalerweise kein Problem, wurde nun aber leider das Tempo angezogen und Ole fiel zurück. Von nun an war Tom Köbernik derjenige, der – sowieso durch aufmerksames Fahren in wichtigen Situationen bekannt – immer die beste Position unserer Fahrer innehatte. Das Rennen wurde bald schneller, immer mehr Fahrer fielen aus dem ausgedünnten Fahrerfeld zurück. Das war super für Ole, er hatte sein Tempo hinter dem Feld gefunden, kämpfe wacker und holte einen nach dem anderen ein. Zu Beginn der zweiten Rennhälfte erwischte es dann auch Noah Balgenorth und wenig später Jasper Schröder, der durch die zahlreichen großen Bahnrennen und den Umzug nach Hannover möglicherweise noch etwas gestresst war, was sich sicher negativ auf die Leistungen eines 80-kg-Fahrers an 10% steilen Bergen auswirkt 😉  Tom fuhr weiter im immer kleiner werdenden Feld mit, während Ole mit Noah den ersten seiner Teamkollegen einholte. Eingangs der Schlussrunde lag Tom auf einem guten 30. Platz im Rennen. Auf seinen Sprint kann er sich in der Regel verlassen, allerdings weiß man nach einer langen Renndistanz nie so genau … Gerade als Ole weiter hinten liegend mit Jasper den zweiten seiner Vereinskollegen vor sich sah, ging es in der Gruppe um Tom um die Platzierungen. Wie wir es von ihm gewohnt sind, holte er das Maximum heraus, fuhr ein wirklich starkes Rennen und konnte sich so den 17. Platz sichern, herzlichen Glückwunsch! Hinter dem Feld trudelten Jasper und Ole zusammen auf den Plätzen 37 und 38 ins Ziel, womit Ole übrigens auf seiner Verfolgungsjagd seit der 2. Runde rund 30 Fahrer eingeholt hat.