Strava Tagebuch

Nachdem wir erfolgreich das erste Rundstreckenrennen in Deutschland nach Beginn der COVID19 Pandemie durchgeführt haben geht es direkt weiter mit unserer RTF im August. Hier alle Infos.

Aus ganz Deutschland, genauer gesagt 15 Bundesländern, kamen am vergangenen Sonntag die Rennfahrerinnen und Rennfahrer zu uns nach Langenhagen. Durch die sorgsame Einhaltung aller vom Gesundheitsamt auferlegten Vorgaben konnten wir auf dem Betriebsgelände unseres Hauptsponsors Rufin Cosmetic – Swiss-O-Par eines der ersten Radrennen nach Ausbruch der Corona-Pandemie veranstalten. Bevor es auf dem 800 m langen, mit einigen Kurven gespickten Rundkurs zur Sache ging, wurden die Sportler in eine Startaufstellung gestellt, die man sonst höchstens aus dem Motorsport kennt. Mit 1,5 m Abstand zwischen den einzelnen „Boxen“ warteten die Fahrerinnen und Fahrer in vollen Fahrerfeldern auf den Startschuss, bevor es hinter dem Führungsfahrzeug eine neutrale Runde zu absolvieren hieß. Anschließend erfolgte der jeweilige fliegende Start. Trotz dieser vielen kleinen Änderungen kamen alle schnell zu recht und es konnte „wie früher“ Rennen gefahren werden. Zuerst waren – wie fast immer – die Kleinsten an der Reihe. Im Fahrerfeld der U11, U13 und U15 waren auch unsere Fahrerinnen und Fahrer gut vertreten, viele von ihren fuhren ihr erstes Radrennen überhaupt. Entsprechend verschiedenen waren die Erwartungshaltungen. Die erfahreneren wollten einen starken Eindruck hinterlassen, während es für unsere „Frischlinge“ nur um die ersten Erfahrungen im Rennbetrieb ging. Alle konnten sich in ihren jeweiligen Feldern gut behaupten und blieben sturz- und defektlos. Bei den Kleinsten kam unsere neue U11-Fahrerin Mathilde Smolka bei ihrem allerersten Rennen auf den 18 Platz. In der U13 fuhr Richard Janz – ebenfalls bei seinem ersten Radrennen – auf den 15 Rang und Silias Seifert kam auf den 17 Platz. Trotz einer längeren Krankheitsphase schlug sich auch Jakob Fuchs beachtlich und überquerte den Zielstrich als 22.

Nicht „ever resting“, sondern „everesting“ - Let's do it!!!

Der Team MAXWATT Kickoff

Bereits seit Anfang des Jahres gedeiht die Planung einer Rennsportgemeinschaft (RG) für die Region Hannover und wir sind nicht ganz unbeteiligt. Neben der Förderung des Radsportnachwuchs nach der Juniorenklasse steht das Projekt vor allem für vereinsübegreifende Zusammenarbeit und für das Bündeln gemeinsamer Kräfte. Es ist zwar noch nicht alles in trockenen Tüchern, aber für die weitere Planungen und den bisherigen Unterstützern zum Dank möchten wir jetzt direkt an die Öffentlichkeit gehen. Das folgende Interview und das damit verbundene Engagement sollen den Auftakt bilden.

#Cycleforlife #Supportistalles #Kräftebündeln #TeamMAXWATT #HRC # RSG #BGLangenhangen #SwissOPaar #Fahrradkontor #Maxxprosion

Ein Interview von der rasenden Reporterin mit Philipp Ulke und Hendrik Eggers

Jetzt musste es schnell gehen. Wir wollen und werden (sofern nichts unvorhergesehenes passiert) am 12.07.2020 ein Radrennen ausrichten. Am Sachsenring wurde es vorgemacht. Wir versuchen es nachzumachen und haben dabei insbesondere den Nachwuchs im Fokus. Rennsport und Jugendarbeit - das leben wir!

Endlich geht die Rennsaison 2020 los und sie hätte kaum besser beginnen können! Bei erstaunlicherweise trockenen, wenn auch sehr windigen Streckenverhältnissen in Herford konnten wir im Juniorenrennen direkt den ersten Sieg des Jahres verbuchen. Das erste Drittel des Rennens, in dem wir mit unseren beiden Neuzugängen Elias Lanfermann und Mathis Szostak sowie Christopher Plenefisch und Ole Geisbrecht zahlenmäßig stark vertreten waren, war geprägt von Angriffen. Auch Ole mischte immer wieder vorne mit, konnte sich jedoch nie richtig absetzen. Die windigen Bedingungen verhinderten die Bildung einer erfolgreichen Spitzengruppe und so kam es nach knapp 50 km zum unausweichlichen Spurt um den Sieg. Ole fuhr den Sprint in seinem ersten U19-Rennen selbstbewusst von vorne und konnte bereits 400 Meter vor dem Ziel eine vielleicht entscheidende 5 Meter große Lücke reißen.

Über die Zeugnisferien haben ambitionierte Rennsportler in erster Linie eines im Sinn: Ab auf's Rad! So auch unsere jungen Rennfahrer/-innen Niedersachsens. Ganz getreu dem Motto "Weltmeister von morgen" nutzten knapp 25 Schülerinnen und Schüler ihre freien Tage, um in Frankfurt (Oder) ihr alljährliches Trainingslager zu absolvieren. Und das hatte es mit zwei Einheiten am Tag in sich. Die Vormittage verbrachten sie mit Trainingsrunden auf der Straße, nach dem Mittagessen stand bereits wieder Radtraining an - diesmal jedoch auf der olympischen Radrennbahn. Den Tagesablauf könnten wir also schlicht beschreiben mit den Worten: "Eat. Sleep. Ride. Repeat."

Unser U17-Rennfahrer Constantin Ressler hat sich die Zeit genommen ein "Trainings-Tagebuch" zu schreiben um uns alle an den Tagen in Frankfurt teilhaben zu lassen:

 

Freitag, 31.1.2020

Tag der Anreise

Um 15.30 Uhr trafen wir uns am Vereinsheim um gemeinsam die Autos zu beladen. Gegen 16.20 Uhr fuhren wir Richtung Frankfurt (Oder). Die Fahrt dauerte ca. 4 Stunden. Als wir um kurz nach 20 Uhr am Olympiastützpunkt in Frankfurt (Oder) ankamen entluden wir das Auto und brachten die Bahnräder in den Innenraum. Als das erledigt war fuhren wir weiter in das Hotel in Polen. Dort gab es Abendessen. Nach dem Essen holten wir die Straßenräder aus dem Auto und verstauten sie in einem Schuppen.

 

Samstag, 01.02.2020

Am 12.01.2020 findet unsere zweite Langenhagener CTF statt. Wir hoffen weiter stoisch auf vernünftiges Wetter (In der Vergangenheit war uns der Wettergott selten gnädig) und euer zahlreiches erscheinen. Für das leibliche Wohl und gemütliches Zusammensein in unserem Vereinsheim ist in jedem Fall gesort. Weitere Infos zur Strecke und Startzeit, etc. gibt es hier.

Nach längerer Zeit ohne Rennberichte widmen wir uns nun einmal den neusten (und älteren) Ergebnissen unserer Cross-Fahrer, allen voran U17-Talent Silas Kuschla. Bereits vor einigen Wochen fanden der erste und der zweite Lauf der Cross-Bundesliga (ehemals „Deutschland Cross Cup“) in Bad Salzdetfurth statt. Bei kühlen, aber trockenen Bedingungen gab es auf dem technisch sehr anspruchsvollen und eigentlich für Mountainbiker gedachten Kurs schnelle Selektionen der Fahrerfelder. In der stark besetzten U17-Klasse fuhr Silas an beiden Tagen vom Start weg vorne mit, musste nur einen talentierten Mountainbiker ziehen lassen und wurde 2 Mal mit deutlichem Vorsprung Zweiter. Auch Noah Balgenorth schlug sich sehr gut und wurde 7. beziehungsweise 9. Unser neues Vereinsmitglied Elias Lanfermann wusste in der U19-Klasse sofort zu überzeugen und fuhr als 5. respektive 7.  über den Zielstrich. Auch Michael Zwick war im Start und kam auf die Plätze 11 und 10.

Ein Bericht über den Transalpine Run 2019 – Westroute von Oberstdorf nach Sulden am Ortler

 „Nun standen mein Bruder, Eike, und ich wieder am Start des Transalpine Runs (TAR), ein Etappenlauf der in 8 Etappen die Alpen überquert, durch vier Länder führt und bei dem insgesamt 274 Kilometer mit 16.150 Höhenmeter im Aufstieg und 14.407 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen sind. Nach dem wir im letzten Jahr sprichwörtlich das Ziel auf dem „Zahnfleisch“ erreicht hatten, versprachen wir uns nie wieder an dem TAR teilzunehmen. Aber nach einigen wenigen Wochen der Erholung, in denen die Schwellungen aus den Bändern und den Muskeln geringer wurden, hatten wir uns dann doch entschlossen noch einmal an den Start zu gehen. Während es im letzten Jahr auf der sogenannten Ost-Route von Garmisch-Partenkirchen nach Brixen ging, sollte es dieses Mal auf der West-Route von Oberstdorf nach Sulden am Ortler gehen. Bei bestem Wetter standen wir dann auch am Samstag, den 31.08.2019 in Oberstdorf am Start.